Gastro Fritteusen kaufen | Profi-Geräte Schweiz

Für Restaurant, Imbiss, Hotel, Take-away und Foodtruck

Gastro Fritteusen, die auch in der Stosszeit Schritt halten

Eine professionelle Fritteuse muss mehr können, als Öl auf Temperatur zu bringen. Entscheidend sind die Temperaturerholung nach jeder Korbbeladung, ein sinnvoller Arbeitsablauf beim Filtern und Ablassen sowie ein Anschluss, den Ihre Küche zuverlässig bereitstellt.

Bei gastrogeraete24 finden Sie elektrische und gasbetriebene Gastro Fritteusen als Tisch- und Standgerät, mit Einzel- oder Doppelbecken. Diese Kaufberatung hilft Ihnen, Leistung, Beckenvolumen und tatsächlichen Bedarf zusammenzubringen – ohne die Literzahl mit dem realen Durchsatz zu verwechseln.

Worauf es im Service ankommt

Fünf Vorteile einer passend ausgelegten Profi-Fritteuse

01

Stabiler Takt

Genügend Heizleistung bringt das Öl nach einer Beladung zügig zurück zur Solltemperatur. So werden Pommes und Snacks weniger fettig und besser reproduzierbar.

02

Saubere Produkttrennung

Zwei getrennte Becken halten beispielsweise Fisch und Pommes geschmacklich besser auseinander und erlauben parallele Temperaturen. Eigene Körbe und Werkzeuge bleiben trotzdem wichtig.

03

Planbarer Ölwechsel

Kaltzone, gut erreichbare Heizelemente und Ablasshahn vereinfachen die tägliche Routine. Das spart Handgriffe und verkürzt Stillstandszeiten.

04

Passender Anschluss

230 V, zwei getrennte 230-V-Zuleitungen, 400 V oder Gas: Wer die Infrastruktur vor dem Kauf klärt, vermeidet teure Überraschungen bei der Inbetriebnahme.

05

Wirtschaftliche Auslastung

Nicht das grösste Becken ist automatisch das günstigste. Ein zur Bestellmenge passendes System reduziert unnötige Ölfüllung, Leerlauf und Aufheizenergie.

Kaufberatung für den Gewerbeeinsatz

Erst den Prozess klären, dann Liter und Kilowatt wählen

Beginnen Sie nicht mit der Frage «8 oder 10 Liter?», sondern mit Ihrem stärksten 15-Minuten-Fenster. Wie viele Portionen gehen in dieser Zeit über den Pass? Welche Produkte laufen gleichzeitig? Muss ein Becken für Fisch, vegetarische Artikel oder eine andere Temperatur reserviert bleiben? Erst danach lässt sich beurteilen, ob ein kräftiges Einzelbecken, eine Doppelfritteuse oder zwei unabhängige Geräte die bessere Lösung sind.

Für einen Imbiss mit Pommes als Kernprodukt zählt eine schnelle Temperaturerholung mehr als eine imposante Beckenangabe. In einem Restaurant, das nur Beilagen und einzelne Vorspeisen frittiert, kann dagegen ein kompaktes 230-V-Tischgerät sinnvoll sein. Im Foodtruck bestimmt die vorhandene Elektro- oder Gasinfrastruktur oft die Auswahl, bevor die Speisekarte ins Spiel kommt.

Betriebssituation Sinnvoller Einstieg Besonders prüfen
Restaurant mit kleiner Frittierkarte Kompaktes Elektro-Tischgerät, 4 bis 8 Liter Nutzungsfreigabe, Korbgrösse, Reinigung, verfügbare 230-V-Leistung
Imbiss oder Take-away Leistungsstarkes Einzelbecken oder Doppelbecken Erholungszeit, getestete Korbcharge, Ablasshahn, Ölfilterung
Foodtruck und Event Kompakte Elektro- oder Gasfritteuse passend zum Energiekonzept Anschlusslast, Belüftung, sichere Befestigung, Gasfreigabe, Gewicht
Kantine oder Systemgastronomie Standgerät oder mehrere Becken mit klaren Produktionslinien Stundendurchsatz, Redundanz, Filtration, Ergonomie und Servicezugang
Hotel und Bankett Flexibles Doppelbecken oder zwei separat schaltbare Geräte Unterschiedliche Produkte, zeitversetzte Peaks, Reservekapazität

Elektro, Gas, Induktion oder Heissluft?

Elektrofritteuse

Die verbreitete Wahl für Restaurants, Imbisse und Zusatzstationen. Temperaturregelung und Installation sind übersichtlich, sofern Leistung, Stecker und Stromkreis zusammenpassen.

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Gasfritteuse

Interessant bei vorhandener Gasinfrastruktur, hoher Last oder einem entsprechend geplanten mobilen Konzept. Gasart, Düsen, Abgasführung und fachgerechte Inbetriebnahme müssen vorab geklärt sein.

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Induktionsfritteuse

Eine elektrische Alternative mit anderer Wärmeeinbringung. Beurteilen Sie sie nach gemessenem Aufheizen, Erholung, Leistung und Wartung – nicht allein nach dem Wort «Induktion».

Heissluftfritteuse

Sie gart mit zirkulierender Heissluft und ersetzt ein klassisches Ölbad nicht in jedem Produktkonzept eins zu eins. Ergebnis, Chargenzeit und Ablauf sollten mit den eigenen Artikeln getestet werden.

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Grössen- und Leistungsberatung

Beckenvolumen ist nicht gleich Ausgabekapazität

Die Literangabe beschreibt in der Regel das Becken- oder Tankvolumen. Wie viel Öl tatsächlich eingefüllt wird, geben die MIN-/MAX-Markierungen und die Betriebsanleitung des jeweiligen Geräts vor. Ebenso wichtig ist das nutzbare Korbvolumen: Ein 8-Liter-Becken kann je nach Korb, Produkt und Heizsystem einen anderen sicheren Chargenumfang haben als ein anderes 8-Liter-Modell.

4 bis 6 Liter

Geeignet als Nebenstation, für einzelne Vorspeisen oder eine überschaubare Karte. Bei mehreren aufeinanderfolgenden Chargen ist die Temperaturerholung besonders kritisch.

8 bis 10 Liter

Eine verbreitete Grösse für Imbiss, Restaurant und Catering. Je nach Anschluss reichen die Modelle von kompakten 230-V-Geräten bis zu sehr leistungsstarken 400-V-Lösungen.

Ab etwa 13 Liter

Für höhere Volumen und Standgeräte. Hier gewinnen Ölmanagement, Ablass, Filterung, Ergonomie und fachgerechte Installation zusätzlich an Gewicht.

Praxisformel statt Prospektvergleich

Ermitteln Sie den realistischen Stundenwert mit Ihrem Produkt:

getestete sichere Korbcharge × vollständige Zyklen pro Stunde × gleichzeitig aktive Becken

Berücksichtigen Sie dabei Abtropfen, Nachfüllen, Temperaturerholung und Bedienwege. Eine theoretische Rechnung ohne Praxistest fällt fast immer zu optimistisch aus. Für Tiefkühlware sind Produktfeuchte und Eisanhaftungen zusätzlich relevant.

Einzelbecken

Passt zu einem klaren Kernprodukt und gleichmässiger Auslastung. Es benötigt weniger Breite und lässt sich mit einem kräftigen Heizsystem sehr produktiv betreiben.

Doppelbecken

Schafft zwei unabhängig nutzbare Zonen und Reserven für Spitzenzeiten. Es ersetzt jedoch keine saubere Allergenorganisation: separate Körbe, Werkzeuge, Ölwege und betriebliche Vorgaben bleiben erforderlich.

Tisch- oder Standgerät

Tischgeräte sparen Fläche, brauchen aber eine tragfähige, hitzebeständige Arbeitsfläche. Standgeräte sind bei hohem Durchsatz oft ergonomischer und bieten je nach Modell Platz für Ablauf- oder Filtersysteme.

Energieeffizienz und Betriebskosten

Bei Fritteusen zählt die Leistung pro fertigem Kilogramm

Für die hier verlinkten Gastro Fritteusen wird auf den Produktseiten keine Energieeffizienzklasse von A bis G ausgewiesen. Damit fehlt eine einheitliche Labelzahl, anhand derer sich zwei Geräte fair vergleichen liessen. Die Anschlussleistung in kW ist zudem kein Verbrauchswert für den ganzen Arbeitstag: Sie beschreibt die maximale Leistungsaufnahme beziehungsweise bei Gasgeräten die angegebene Brennerleistung.

Sinnvoller ist ein betrieblicher Vergleich mit derselben Tiefkühlware, demselben Zielgewicht und identischer Temperatur. Notieren Sie Aufheizzeit, Zahl der Chargen, Ölmenge, Bereitschaftszeit und den gemessenen Energiebezug. Daraus entsteht eine belastbare Kennzahl wie kWh pro Kilogramm verkaufsfertigem Produkt. Elektrische und gasbetriebene kW sollten nicht direkt gegeneinander aufgerechnet werden, weil Energieträger, Wirkungsgrad, Tarif und Abluftaufwand verschieden sind.

Passende Beckengrösse Weniger unnötiges Öl und geringere Bereitschaftsverluste bei ruhigem Geschäft.
Gute Temperaturerholung Kürzere Zyklen und weniger Qualitätsschwankungen nach dem Einlegen.
Getrennt schaltbare Becken Bei geringer Last muss nicht zwingend die gesamte Kapazität auf Temperatur bleiben.
Sauberes Öl Filtern und fachgerechtes Ölmanagement schützen Geschmack und Warenqualität.

Kaltzone: hilfreich, aber kein Ersatz für Filtration

In einer Kaltzone sammeln sich Partikel unterhalb des heisseren Frittierbereichs und verbrennen langsamer. Das kann die Ölpflege erleichtern. Krümel müssen trotzdem entfernt, die Ölqualität kontrolliert und der Wechsel nach dem betrieblichen Hygiene- und Qualitätssystem dokumentiert werden.

Konkrete Geräte aus dem Sortiment

Fritteusen für unterschiedliche Lastprofile

Die Auswahl ist nach dem vereinbarten Herstellerfokus geordnet. Daten und Eignung beziehen sich auf die aktuell ausgewiesenen Produktangaben; vor der Bestellung sollten Anschluss, Lieferumfang und Einsatzfreigabe nochmals auf der Artikelseite geprüft werden.

BARTSCHER · DAUERHAFTER GEWERBEBETRIEB

Elektro-Fritteuse Imbiss I

8-Liter-Einzelbecken, 3,25 kW bei 230 V, Ablasshahn und Edelstahlgehäuse. Mit 290 mm Breite eine kompakte Lösung für den professionellen Einsatz; auf der Shopseite ausdrücklich für dauerhaften gewerblichen Betrieb ausgewiesen.

Passt zu: Imbiss, Take-away, Restaurantstation und Catering mit regelmässigem, aber klar gebündeltem Sortiment.

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BARTSCHER · FLEXIBLE ZUSATZSTATION

Elektro-Doppelfritteuse Snack II

Zwei Becken à 4 Liter, je 2 kW bei 230 V. Beide Seiten benötigen getrennte Steckdosen. Die Shopangabe weist das Modell nicht für dauerhaften gewerblichen Betrieb aus – damit passt es eher zu zeitweiser Nutzung oder als Ergänzung als zu einem ganztägigen Pommes-Kernprozess.

Passt zu: getrennten kleinen Chargen, Eventspitzen und einer kompakten Nebenstation.

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SARO · GAS · AUFTISCH

Gas-Fritteuse GF46, 600 Line

8 Liter, 7,4-kW-Gusseisenbrenner, Kältezone, Ablasshahn und stufenlose Regelung von 90 bis 190 °C. Das Gehäuse besteht laut Shop aus Edelstahl AISI 304.

Passt zu: Küchen mit geplantem Gasanschluss und Bedarf an einer kompakten 600-mm-Lösung. Anschluss und Inbetriebnahme gehören in die Hände eines Gastechnikers.

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SARO · GAS · DOPPELBECKEN

Gas-Fritteuse GF66, 8 + 8 Liter

Zwei Becken, insgesamt 14,8 kW Brennerleistung, Kältezone, Ablasshähne und zwei Körbe. Mit 600 × 600 mm ist das Auftischgerät auf parallele Produktionswege ausgelegt.

Passt zu: Imbiss, Foodtruck und Eventbetrieb mit zwei Produkten oder einer Reserve für die Stosszeit.

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HENDI · 230 V

Profi Line 8 Liter mit Ablasshahn

3,5 kW, V-förmiger Tankboden mit Kaltzone, rückstellbarer Überhitzungsschutz, Korb und Deckel. Eine interessante Tischlösung, wenn ein starker 230-V-Anschluss und ein unkomplizierter Ölablauf gefragt sind.

Passt zu: Snackangebot, Catering und kompakter Produktionsstation mit regelmässiger Ölpflege.

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HENDI · 400 V

Profi Line XL, 10 Liter

6,6 kW, Temperatur bis 190 °C und Ablasshahn. Das Gerät wird ohne Stecker geliefert und muss fachgerecht elektrisch installiert werden.

Passt zu: höherer Last, wenn ein kräftiger 400-V-Anschluss vorhanden ist und 10 Liter Beckenvolumen zum Prozess passen.

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HENDI · HOHER DURCHSATZ

GOLIATH 10 Liter, 10,2 kW

400-V-Tischgerät mit Ablasshahn, Kaltzone und 50 bis 190 °C. Hersteller und Shop nennen bis zu 1 kg Pommes in etwa 3 Minuten sowie ungefähr 5 Minuten Aufheizzeit; die Werte hängen von Produkt und Umgebungsbedingungen ab und sollten im eigenen Ablauf verifiziert werden.

Passt zu: starkem Pommesgeschäft, das viel Leistung auf nur 300 mm Gerätebreite benötigt.

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Hinweis zur Markenpriorität: CHROMOnorm und Manitowoc sind wichtige priorisierte Hersteller im Gesamtsortiment, führen in dieser Fritteusen-Auswahl jedoch keine entsprechenden Geräte. Deshalb folgen hier Bartscher, SARO und HENDI. Produkte von G.Gastro wurden bewusst nicht in die Empfehlungen aufgenommen.

Passende Kategorien und Zubehör

Die Frittierstation als vollständigen Arbeitsplatz planen

Montage, Betrieb und Pflege

Eine gute Fritteuse braucht einen sicheren Arbeitsplatz

Vor der Lieferung

  • Gerätemasse, Gewicht und Tragfähigkeit der Stellfläche prüfen.
  • Seitliche und rückwärtige Abstände aus der Anleitung übernehmen.
  • Elektroanschluss samt Absicherung oder Gasart fachlich bestätigen lassen.
  • Abluft, Fettabscheidung und Brandschutz mit dem Küchenkonzept abstimmen.
  • Genügend Platz für Korbablage, Ölbehälter und Reinigungsarbeiten einplanen.

Elektrischer Anschluss

Nicht jedes 230-V-Gerät kann beliebig an derselben Leitung betrieben werden. Die HENDI Kitchen Line mit 2 × 6 Litern benötigt laut Produktseite zwei eigene Stromversorgungen; die Bartscher Snack II verlangt ebenfalls zwei getrennte Steckdosen.

Geräte ohne Stecker und 400-V-Modelle werden durch eine Elektrofachperson installiert. Verlängerungen oder Mehrfachsteckdosen sind kein Ersatz für eine passende feste Infrastruktur.

Gasanschluss

Gasart, Anschlussdruck, Düsen, Frischluft und Abgasführung müssen zum Standort passen. Anschluss, Dichtheitsprüfung und Inbetriebnahme erfolgen durch einen qualifizierten Gastechniker nach den vor Ort geltenden Anforderungen.

Tägliche Pflege

  1. Gerät nach Betriebsanleitung abschalten und Öl auf die vorgeschriebene sichere Temperatur abkühlen lassen.
  2. Körbe und Krümel entfernen; Öl je nach Produktlast und betrieblichem Plan filtern.
  3. Öl nur in geeignete, standfeste und temperaturbeständige Behälter ablassen.
  4. Becken, Heizelementschutz, Gehäuse und Ablassbereich mit geeigneten Mitteln reinigen.
  5. Alle Teile vollständig trocknen. Wasserreste dürfen nicht in heisses Öl gelangen.
  6. Ölqualität, Wechsel und Auffälligkeiten nach dem betrieblichen Hygieneplan dokumentieren.

Sicher arbeiten

  • Ölstand immer zwischen MIN und MAX halten.
  • Nasse Produkte, lose Eisreste und überfüllte Körbe vermeiden.
  • Korb langsam absenken und Spritzbereich freihalten.
  • Ablasshahn vor dem Befüllen kontrollieren und gegen unbeabsichtigtes Öffnen sichern.
  • Heisses Fett niemals mit Wasser löschen; den betrieblichen Notfallplan und geeignete Löschmittel bereithalten.
  • Sicherheitsthermostat, Gasarmaturen, Leitungen und Stecker regelmässig prüfen lassen.

Vertrauen durch saubere Planung

Nicht irgendeine Fritteuse – die richtige Station für Ihren Takt

Vergleichen Sie nicht nur Preis und Literzahl. Legen Sie Spitzenmenge, Produkttrennung, Anschluss, Ölpflege und Reinigung nebeneinander. So entsteht eine Anlage, die im Mittagsgeschäft zuverlässig arbeitet und nach Feierabend nicht unnötig Personalzeit bindet.

B2B-Auswahlhilfe
Bereithalten: gewünschte Portionen pro Stunde, Produkte, verfügbare Anschlüsse und maximale Stellfläche.

Jetzt Gastro Fritteusen vergleichen

Wählen Sie nach Anschluss und Lastprofil oder starten Sie direkt mit den beiden wichtigsten Bauarten. Produktdaten und Verfügbarkeit können sich ändern; prüfen Sie die Artikelseite vor dem Kauf.

FAQ

Häufige Fragen zu Gastro Fritteusen

Welche Gastro Fritteuse passt zu einem Imbiss?

Für ein starkes Pommesgeschäft ist eine kurze Temperaturerholung wichtiger als die Literzahl allein. Häufig passen ein kräftiges 8- bis 10-Liter-Einzelbecken oder zwei unabhängige Becken. Rechnen Sie mit der stärksten Viertelstunde und testen Sie die geplante Korbcharge.

Was ist besser: Elektro- oder Gasfritteuse?

Das hängt von Infrastruktur, Tarif, Lastprofil und Abluftkonzept ab. Elektro lässt sich in vielen Küchen einfacher integrieren; Gas ist bei vorhandener Installation und hoher Last interessant. Vergleichen Sie den gemessenen Energieeinsatz pro fertigem Kilogramm, nicht nur die kW-Angabe.

Reicht eine 230-V-Fritteuse für die Gastronomie?

Für kleinere und mittlere Chargen kann ein gutes 230-V-Gerät passen. Bei dichter Folge grosser Körbe wird die verfügbare Heizleistung zum Engpass. Prüfen Sie ausserdem Steckertyp, Absicherung und ob weitere starke Verbraucher am selben Stromkreis liegen.

Wann lohnt sich eine 400-V-Fritteuse?

Wenn Frittieren ein Kernprozess ist und viele Chargen aufeinanderfolgen, bietet ein 400-V-Modell oft mehr Heizleistung und schnellere Erholung. Voraussetzung sind Anschlusskapazität, fachgerechte Installation und ein zur Auslastung passendes Becken.

Wie viele Liter sollte eine Profi-Fritteuse haben?

Als Orientierung dienen 4 bis 6 Liter für Nebenstationen, 8 bis 10 Liter für viele Restaurant- und Imbissanwendungen und grössere Standgeräte bei hohem Volumen. Entscheidend bleiben Korbcharge, Heizleistung, Zyklen und Spitzenlast.

Ist das Beckenvolumen die tatsächliche Ölfüllmenge?

Nicht zwingend. Die zulässige Füllung richtet sich nach den MIN-/MAX-Markierungen und der Anleitung. Beckenvolumen, Ölfüllmenge und Korbvolumen sind unterschiedliche Angaben und sollten nicht gleichgesetzt werden.

Was bringt eine Doppelfritteuse?

Zwei Becken erlauben parallele Chargen, unterschiedliche Temperaturen und eine bessere geschmackliche Trennung. Bei schwacher Last kann je nach Gerät nur eine Seite laufen. Für Allergene braucht es dennoch ein vollständiges Trennkonzept.

Was ist eine Kaltzonen-Fritteuse?

Unter dem heisseren Frittierbereich befindet sich eine kühlere Zone, in der Partikel langsamer verbrennen. Das unterstützt die Ölpflege und kann Geschmacksbeeinträchtigungen reduzieren. Filtern und Reinigen bleiben trotzdem notwendig.

Ist ein Ablasshahn wirklich wichtig?

Bei regelmässiger Nutzung spart er viel Handling beim Ölwechsel. Wichtig sind ein gut erreichbarer, geschützter Hahn und ein geeigneter Behälter. Öl darf nur bei der in der Anleitung vorgesehenen sicheren Temperatur abgelassen werden.

Wie berechne ich den benötigten Fritteusen-Durchsatz?

Multiplizieren Sie die getestete sichere Korbcharge mit den vollständigen Zyklen pro Stunde und den gleichzeitig aktiven Becken. Ziehen Sie Zeit für Erholung, Befüllen, Abtropfen und Ausgabe ab. Ein Praxistest mit Ihrem Produkt ist zuverlässiger als ein reiner Prospektwert.

Haben Gastro Fritteusen eine Energieeffizienzklasse?

Bei den hier verlinkten Modellen ist auf den Produktseiten keine A-bis-G-Klasse ausgewiesen. Vergleichen Sie deshalb Anschlussleistung, Aufheiz- und Bereitschaftsverhalten, Ölmenge sowie den gemessenen Verbrauch pro Kilogramm fertigem Produkt.

Verbraucht eine Fritteuse mit mehr kW automatisch mehr Energie?

Nicht automatisch über den ganzen Tag. Mehr kW bedeuten zunächst höhere maximale Leistung und können die Aufheiz- oder Erholungszeit verkürzen. Der reale Verbrauch hängt von Einschaltdauer, Regelung, Isolierung, Auslastung und Bedienung ab.

Wie oft muss Frittieröl gefiltert oder gewechselt werden?

Das hängt von Produkt, Feuchtigkeit, Panade, Temperatur, Auslastung und Öltyp ab. Legen Sie im betrieblichen Hygiene- und Qualitätssystem Prüfkriterien und Intervalle fest. Filtern entfernt Partikel, setzt verbrauchtes Öl aber nicht in den Neuzustand zurück.

Kann eine Fritteuse Fisch und Pommes im selben Becken zubereiten?

Technisch ja, geschmacklich und organisatorisch ist ein getrenntes Becken häufig besser. Bei Allergenen reichen getrennte Becken allein nicht aus; Werkzeuge, Lagerung, Ölwege und Arbeitsanweisungen müssen einbezogen werden.

Welche Fritteuse eignet sich für einen Foodtruck?

Die beste Lösung passt zuerst zum genehmigten Energie- und Abluftkonzept des Fahrzeugs. Achten Sie auf Gesamtanschlussleistung, Gasfreigabe, Gewicht, sichere Befestigung, Arbeitsabstände und Spitzenmenge. Ein Doppelbecken kann auf kleiner Fläche zwei Prozesse abdecken.

Braucht eine Elektro-Doppelfritteuse zwei Steckdosen?

Bei manchen Modellen ja. Die Bartscher Snack II und die HENDI Kitchen Line 2 × 6 Liter werden auf ihren Produktseiten mit zwei getrennten Stromversorgungen beziehungsweise Steckdosen beschrieben. Prüfen Sie immer die gerätespezifischen Anschlussdaten.

Muss eine Gasfritteuse vom Fachbetrieb angeschlossen werden?

Ja. Gasart, Anschlussdruck, Dichtheit, Verbrennungsluft und Abgasführung müssen geprüft werden. Der Shop weist bei Gasgeräten ausdrücklich auf Anschluss und Inbetriebnahme durch einen Gastechniker hin.

Kann eine Heissluftfritteuse das Ölbad ersetzen?

Für bestimmte Produkte und Konzepte ja, aber nicht pauschal. Textur, Farbe, Chargenzeit und Kapazität unterscheiden sich. Testen Sie Ihre wichtigsten Artikel und kalkulieren Sie den gesamten Prozess, bevor Sie eine klassische Öl-Fritteuse ersetzen.

Woran erkenne ich eine leicht zu reinigende Fritteuse?

Achten Sie auf Ablasshahn, herausnehmbaren Tank oder schwenk- beziehungsweise entnehmbare Heizelemente, glatte Edelstahlflächen und guten Zugang zur Kaltzone. Prüfen Sie zudem, welche Teile spülmaschinengeeignet sind und wie der Hersteller die tägliche Reinigung beschreibt.