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Infrarotherd, Induktionsherd, Induktionskochplatte

Hier finden Sie für die schnelle Zubereitung unsere Infrarotherde sowie Induktionsherde, bzw. Induktionskochplatte. Diese zeichnen sich durch eine schnelle Verfügbarkeit der Hitze aus.
Bei gastrogeräte24.ch finden Sie Induktionskochplatten mit einer oder bis zu 4 Kochfeldern mit einer Leistung von bis zu 10.000 Watt (10Kw) mit und ohne Timer.

Wie funktioniert eine Induktionskochplatte?

Eine Infrarotkochplatte, Induktionsherd oder Induktionskochstelle mit einem oder mehreren Induktionskochfeldern und Glaskeramik-Oberfläche unterscheidet sich im ausgeschalteten Zustand optisch nicht von einem konventionellen Glaskeramik-Elektrokochfeld.
Die Leistung eines Induktionsherd wird in Form eines magnetischen Wechselfeldes durch eine isolierende, kalte Platte (meist Glaskeramik) hindurch in den Boden des Kochgeschirrs (Eisenlegierung) übertragen und dort aufgrund von induzierten Wirbelströmen und Ummagnetisierungsverlusten in Wärme umgewandelt.
Unterhalb der Kochfläche befindet sich dann eine von einem Hochfrequenz-Strom durchflossene Spule, die ein magnetische Wechselfeld erzeugt. Die dabei übliche Frequenz liegt bei einem Induktionsherd im Bereich von etwa 20 bis 100 kHz.

Obwohl Induktionsbeheizung wie beim Induktionsofen oder Induktionsherd auch bei anderen leitfähigen Topfböden (z. B. auch solchen mit Kupferboden) funktionieren würde, müssen Töpfe und Pfannen für Induktionskochplatten am Boden aussen zumindest eine Schicht aus ferromagnetischem Material (meist eine rostfreie Eisenlegierung) besitzen. Die Gründe dafür sind:

  • Ferromagnetisches Material im Topfboden bündelt das magnetische Wechselfeld dort
  • Das magnetische Feld erzeugt aufgrund des Skineffektes Wirbelströme in einer dünnen Aussenschicht des Topfbodens. Aufgrund des vergleichsweise grossen ohmschen Widerstandes des ferromagnetischen Materials sowie aufgrund des Skineffektes kann der grösste Teil der elektrischen Leistung in Wärmeleistung umgesetzt werden, da der ohmsche Widerstand der Spule im Gegensatz dazu klein ist (der Wirbelstrom im Topfboden ist etwa ebenso hoch wie die Durchflutung der Induktionsspule)
  • Ein weiterer Teil der in den Topfboden eingebrachten Energie wird durch den Ummagnetisierungsverlust (Hysterese) in thermische Energie gewandelt. Dies entspricht etwa 1/3 der Heizleistung.
  • Da bei eine Induktionsherd keine Kochplatte - wie beim konventionellen Elektroherd - erhitzt werden muss, um erst von ihr die Wärme in den Topfboden zu leiten, ist die Effizienz des Induktionsverfahrens bei kurzen Koch- und Bratvorgängen höher. (Quelle: Wikipedia)

Was sind die Vorteile und Nachteile einer Induktionskochplatte (Induktionskochfeld)?

Durch die spezielle Technik der Induktion ist die Reaktionszeit sehr kurz, das Kochgut auf dem Kochfeld erhitzt sich sehr rasch. Durch diese kurze Reaktionszeit lässt sich der Kochvorgang besser steuern als bei einem Herd mit elektrischen Kochplatten.

Ein Teil der Elektroenergie geht jedoch verloren, weil nur ein Teil (80…90 %) in ein magnetisches Feld verwandelt werden kann, auch wenn das Kochfeld komplett durch den Topf- oder Pfannenboden bedeckt ist. Der Anteil an nicht genutzter Energie durch Konvektion, Wärmestrahlung und Wärmeleitung in der Kochstelle ist jedoch geringer. Die nötige vorherige Erwärmung einer konventionellen Kochplatte entfällt. Halogenkochfelder sind jedoch trotz zu erwärmender Heizwendeln bei vielen Einsatzfällen ebenbürtig oder effizienter.
Die benötigte Wärme in Ihrem Kochgeschirr kann in verschiedenen Leistungsstufen, meist stufenlos) geregelt werden. Die entsprechende Leistung oder Temperatur wird, je nach Modell, digital auf einem Display angezeigt.

Beim Ankochen wird bei einem Induktionskochfeld, bzw. einem Induktionsherd bis zu 30 % Energie gespart.

Die Kochfläche bleibt beim Kochen auf einer Induktionskochplatte unter und neben dem Topf kühl. Die Glasfläche unter dem Topf wird nur sekundär durch den Kontakt mit dem Topf erwärmt. Lebensmittelreste können somit nicht auf dem Induktionsherd einbrennen, was zum anegenehmen Nebeneffekt einer einfacheren Reinigung führt. Ein Induktionsherd ist also naturgemäss einfacher zu reinigen als beispielsweise ein Gasherd. Nach längerer Kochzeit wird zwar auch die gläserne Kochfläche heiss, das Verletzungsrisiko beim Kochen sinkt dadurch deutlich!

Auf einem Induktionskochfeld können nur magnetisierbare Töpfe zum Kochen verwendet werden. Alle nichtmetallischen und nicht magnetisierbaren Gefässe aus Edelstahl oder Nichteisenmetallen sind ungeeignet. Ein entsprechender Kochtopf oder Pfanne ist in der Regel extra gekennzeichnet ob dieser zum Kochen auf einer Induktionsplatte geeignet sind.

Zur Kühlung der Elektronik des Kochfeldes ist meist ein Lüfter eingebaut. Der Kochvorgang auf einer Induktionskochplatte macht aufgrund subharmonischer Untertöne und der Modulation der Arbeitsfrequenz hörbare Geräusche wie Zirpen und Brummen. Hunde und Katzen können evtl. auch die Grundfrequenz der magnetischen Kräfte (das Doppelte der Arbeitsfrequenz) hören.

Induktionskochplatten lohnen sich gegenüber den konkurrierenden Verfahren Gas, Glaskeramik und Strahlungsheizung (Halogenkochfeld) aufgrund der hohen Anschaffungskosten in der Gastronomie. Sie haben jedoch laut Umweltinstitut München (Deutschland) die beste Energieeffizienz.

Weitere Vorteile der Induktionskochplatte bzw. Induktionsherd

Der grösste Vorteil einer Induktionskochplatte ist, dass sich die Hitze gleichmässig auf der Kochplatte und somit an Ihrer Pfanne oder Topf verteilt. Dies wird durch den Umstand möglich, dass neben dem Boden auch die Seitenwände des verwendeten Gefässes gleichmässig erwärmt werden. Speisen lassen sich so mit einem Induktionsherd deutlich schneller zubereiten, da die Kochphase deutlich geringer ausfällt. Sie sparen also enorm Zeit, da die Dauer der Zubereitungszeit durch die Verwendung von Induktion abnimmt.

Ein weiterer Vorteil bei einem Induktionsherd ist der, dass die Kochtemperatur besser abgestimmt (geregelt) werden kann, da Induktionsgeschirr eine sehr gute Reaktionszeit besitzt. Droht das Essen anzubrennen, so kann die Temperatur schnell heruntergeregelt und angepasst werden.

Häufig kommt es zu Verbrennungen, wenn jemand aus Versehen bei einer herkömmlichen Kochplatte oder Herd auf die noch heisse Kochplatte fasst. Dies kann bei einer Induktionskochplatte oder Induktionsherd jedoch nicht passieren, da die Hitzeentwicklung nicht auf der Kochplatte selber, sondern lediglich im verwendeten Kochgeschirr erfolgt. Gerade bei kleinen Kindern in der Küche kann dies von Vorteil sein, da sie sich nicht an der noch heissen Platte verbrennen können.

Neben eigenen Verbrennungen verhindert diese Funktionsweise beim Kochen mit Induktion auch das Einbrennen von Lebensmitteln und Flüssigkeiten auf der Kochplattenoberfläche, da diese kalt bleibt.

Wer umweltbewusst und zeitbewusst denkt (was in der Gastronomie wichtig ist), dem wird eine Induktionskochplatte ebenfalls zusagen, da hier im Vergleich zu einem herkömmlichen Gasherd deutlich weniger Energie verschwendet. Aufsteigende Gase entfallen hier gänzlich.

Eine tragbare Induktionskochplatte ist nicht an einen Herd, bzw. in diesem Fall an einen Induktionsherd gebunden, diese können also einfach transportiert werden. Dies ist beispielsweise besonders praktisch, wenn Sie etwas an einem Buffet zubereiten wollen. Ist die Küche sehr klein, so kann die Kochplatte nach der Verwendung bequem im Schrank verstaut werden um so Platz zu sparen.

Alternativen zu einem Induktionsherd sind:

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